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                                                Zusatzstoffe in Lebensmitteln 

 

   Zusatzstoffe werden Nahrungsmitteln absichtlich zugefügt, besonders als Antioxidantien, Aromen,

   Emulatoren, Verdickungsmittel, Konservierungsmittel, Süßstoffe, Geschmacksverstärker und Farbstoffe.

   Zusatzstoffe dürfen Nahrungsmitteln nur zugefügt werden, wenn Ihre Harmlosigkeit durch strenge

   toxikologische Untersuchungen nachgewiesen ist. Das Lebensmittelgesetz bewilligt ausschließlich

   Zusatzstoffe, für die eine gute Verträglichkeit nachgewiesen werden kann. Sein Nutzen muss ebenfalls

   gerechtfertigt sein.

   Was so genannte Lebensmittelzusatzstoffe sind, ist gesetzlich genauestens umschrieben. Es sind

   Substanzen, die in Esswaren nicht natürlicherweise vorkommen, ihnen aber zugesetzt werden dürfen, um

   sie schmackhafter, ansehnlicher oder haltbarer zu machen.
   Zahlreiche Lebensmittel, die heute in jedem Haushalt vorkommen, würden ohne Anwendung von

   Zusatzstoffen nicht existieren.

   Das Mehl im Brot gehört demnach nicht zu den Zusatzstoffen, denn es gehört natürlicherweise zu diesem

   Nahrungsmittel. Anders ist das mit Farbstoffen, ohne die Kaugummis und Bonbons mehrheitlich grau und

   unansehnlich aussähen. Bei ihnen handelt es sich vor dem Gesetz eindeutig um Zusatzstoffe.

  
                      Kenntlichmachung von Zusatzstoffen bei unverpackter Ware

   Bei verpackten Lebensmitteln gibt das Zutatenverzeichnis Auskunft über die bei der Herstellung eines Lebensmittels verwendeten Stoffe. Auch so genannte lose (unverpackte) Ware unterliegt der Kennzeichnungspflicht. Hier gelten jedoch weniger strenge Vorschriften, da Informationen über ein Verkaufsgespräch gegeben werden können. Für die Angabe von Zusatzstoffen sind folgende Formulierungen vorgeschrieben:
Zusatzstoffe Kenntlichmachung
Farbstoffe, z.B. Beta-Carotin und Riboflavin "mit Farbstoff"
Konservierungsstoffe, z.B. Sorbinsäure und Benzoesäure "mit Konservierungsstoff" oder "konserviert"
Antioxidationsmittel, z.B. BHA und BHT "mit Antioxidationsmittel"
Geschmacksverstärker, z.B. Glutamate "mit Geschmacksverstärker"
Schwefelverbindungen von mehr als 10 mg/kg oder Liter, berechnet als Schwefeldioxid "geschwefelt"
bei Oliven mit einem Zusatz von Eisengluconat oder Eisenlactat "geschwärzt"
bei frischen Zitrusfrüchten, Melonen, Äpfeln und Birnen, deren Oberfläche z.B. mit Bienenwachs oder Schellack behandelt wurde, "gewachst"
bei Fleischerzeugnissen, denen Phosphate zugesetzt wurden "mit Phosphat"
Zuckeraustauschstoffe, z.B. Sorbit, Xylit und Süßstoffe, z.B. Cyclamat und Saccharin "mit Süßungsmittel" bzw. "mit Süßungsmitteln", ist darüber hinaus Zucker enthalten "mit einer Zuckerart und Süßligungsmittel"
bei Zusatz der Süßstoffe Aspartam und/oder Aspartam-Acesulfamsalz "enthält eine Phenylalaninquelle", diese Angabe ist wichtig für Personen, die an Phenylketonurie leiden, einer seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankung
bei Zusatz von mehr als 100 g Zuckeraustauschstoffen je Kilogramm "kann bei übermäßigem Verzehr abführend wirken"
bei Zusatz von Koffein oder Chinin bei Erfrischungsgetränken "koffeinhaltig" oder "chininhaltig"

.
   Der Hinweis auf Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel, Geschmacksverstärker,

   Schwefeldioxid, Eisensalze, Wachse und Phosphate ist in folgenden Fällen nicht erforderlich:

  • Diese Zusatzstoffe werden nur den Zutaten eines Lebensmittels zugesetzt und üben im Enderzeugnis keine technologische Wirkung mehr aus. Beispiel: Der Löffel Mayonnaise (mit Konservierungsstoff) im selbst hergestellten Dressing, oder Kartoffelsalat, macht die Angabe "mit Konservierungsstoff" nicht erforderlich.
  • Die Zusatzstoffe müssen dann nicht angegeben werden, wenn auf der Umhüllung oder der Fertigpackung des Lebensmittels ein Zutatenverzeichnis angegeben ist, z. B. Abgabe von eingeschweißter Bockwurst der Firma XY an der Feldküche oder Imbisstand..
  • Die Angaben können dann entfallen, wenn in einem Anhang oder in einer schriftlichen Aufzeichnung, die dem Endverbraucher unmittelbar zugäng-lich ist ( eine Eingeschweißte, oder in einer Klarsichthülle auf dem Ausgabetisch ausgelegte, Liste ), alle bei der Herstellung des Lebensmittels verwendeten Zusatzstoffe mit Klassennamen, z. B. "Farbstoff", mit spezifischem Namen, z. B. "Beta-Carotin" oder E-Nummer, z. B. "E 160a" angegeben werden. Auf die Aufzeichnung muss bei dem Lebensmittel oder in einem Aushang hingewiesen werden. Solche Aufzeichnungen werden z. B. vom Bäcker- und Fleischerhandwerk geführt.

   

    Für die Prüfung, ob eine Kenntlichmachung z.B. auf der Speise- und Getränkekarten oder Angebotstafeln

   erforderlich ist, empfiehlt es sich, in den Zutatenverzeichnissen von verpackten Lebensmitteln zu prüfen,

   ob dort die vorne genannten Zusatzstoffe aufgeführt sind.

   Bei verpackten Lebensmitteln, die an eine Einrichtung zur Gemeinschaftsverpflegung, Gaststätte oder

   Cateringbetrieb geliefert werden, muss ein Zutatenverzeichnis auf der Verpackung oder in den

   Geschäftspapieren angegeben sein.


   Bei Produkten ohne Zutatenverzeichnis, z.B. offen bezogenen Lebensmitteln, empfiehlt es sich, beim

   Lieferanten

   Informationen über die jeweiligen kenntlichmachungspflichtigen Zusatzstoffe einzuholen.

    Art und Weise der Kenntlichmachung:

   Wer, Wo:

   a)   in Gaststätten:
    - auf Speise- und Getränkekarten

   b)  in Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung:

      - auf Speise- und Getränkekarten
 - oder in Preisverzeichnissen

   - oder, soweit keine Speisekarten oder Preisverzeichnisse ausliegen oder ausgehändigt werden, in einem

     sonstigen Aushang oder einer schriftliche Mitteilung.

   Was:
          Für die Kenntlichmachung der jeweiligen Zusatzstoffe muss der vorne in Spalte 2 „Kenntlichmachung“

       angegebene Wortlaut verwendet werden.

       Die Angaben dürfen in Fußnoten angebracht werden, wenn in der Verkehrsbezeichnung darauf hingewiesen

       wird.

   Beispiel („Fußnotenlösung“)

   1. Erbsensuppe mit Schinkenspeckwürfel und Bockwurstscheiben
   Hergestellt aus Erbsen, Karotten, Sellerie, Lauch, Kartoffeln und Schinkenspeck..

   Die Bockwurst wurde laut Zutatenverzeichnis unter Mitverwendung der Zusatzstoffe

   ”Konservierungsmittel“ (1), ”Antioxidationsmittel“ (2) und dem „Nitritpökelsalz“ (3) hergestellt.

   Der Schinkenspeck wurde mit "Konservierungsstoff" ( 1 ), "Antioxidationsmittel" ( 2 ), "Nitritpökelsalz" ( 3 )

   und "Geschmacksverstärker" ( 4 ) hergestellt.

   Die Angaben in der Speisekarte lauten: Erbsensuppe mit Bockwurst 1, 2, 3, 4,

 

   Hergestellt aus Erbsen, Karotten, Sellerie, Lauch, Kartoffeln und Schinkenspeck.

   2. Bockwurst mit Brötchen

   Als Belag wird die o.g. Bockwurst verwendet.

   Die Angaben in der Speisekarte lauten:................

   Bockwurst mit Brötchen 1,2,3

 

   Auf der Liste in der Auslage müssen also stehen:

 

  1.   Konservierungsmittel,

  2.   mit Antioxidationsmittel,

  3.    mit Nitritpökelsalz

  4.   Geschmacksverstärker

   Die Kennzeichnungsvorschriften für verpackte Lebensmittel sind seit Jahren europaweit harmonisiert, die

   Etikettierungsangaben für lose (unverpackte) Ware können die Mitgliedstaaten selbst regeln. In keinem

   anderen Land der Europäischen Union sind die Hinweise zu Zusatzstoffen bei loser Ware so detailliert

   geregelt wie in Deutschland.

 

                                                       

 

                                                        Solltet ihr an Neuigkeiten, Informationen (wie neue Gesetze

                                                        Hygienevorschriften usw.) oder auch Sonderangebote aus dem 

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