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                                                    Haas & Sohn Feldküchen

 

                                                                                                            Das Werksgelände der Firma "Haas + Sohn"

Firmenprofil

  

   Am 26. Mai 1854, also vor 150 Jahren, wurden die Gewerke der Neuhoffnungshütte an die Kaufleute Wilhelm

   Ernst Haas Senior (1784 - 1864) und seinen Sohn Wilhelm Ernst Haas Junior (1815 - 1865) aus Dillenburg

   und  dessen Ehefrau Magdalene Haas geb. Silbereisen (1821 - 1896) verkauft. Der Kaufpreis betrug 185 500

   nassauische Gulden.

   Damals begann die Steinkohle die Holzkohle zu verdrängen, eine neue Hüttentechnik setzte sich durch,

   die Eisenbahn schuf neue Voraussetzungen für das Wachstum des Unternehmens. Bis in die 60er Jahre

   im neunzehnten Jahrhundert hinein, hatte man noch mit Ochsenkarren und Pferdewagen den Roheisenstein

   aus den Erzgruben der EISERNEN HAND und Ahrtal herangeholt. Auf ähnliche Weise musste man auch die

   Holzkohle aus den weit verstreuten Kohlemeilern heranschaffen und die fertigen Erzeugnisse auf die gleiche

   Art nach Gießen, der nächsten Bahnstation, befördern.

   Erst 1862 wurde Sinn Bahnstation. 1873 wurde ein Anschlussgleis von 602 m Länge zum Bahnhof Sinn

   eingerichtet. Nun nahmen die beschwerlichen Fahrten zu den Kohlenmeilern ein Ende. Die Rohstoffe kamen

   rascher heran, die Fertigwaren hatten keine zeitraubenden Wege mehr zurückzulegen und das Schwungrad

   von Handel und Wandel drehte sich rascher.

   Als Anschlussbetrieb entstand 1884 eine Hufeisenfabrik, die permanent einen beträchtlichen Aufschwung

   verzeichnen konnte. Die Walzwerk- und Gießereianlagen hatte man mit Rücksicht auf den steigenden Umsatz

   erweitern müssen. Um von der immer teurer werdenden Holzkohle loszukommen, errichtete man Kupolöfen.

   1892 konnte der Holzkohlenofen endgültig abgerissen werden.

   Um die Jahrhundertwende erweiterte man das Werk wiederum. Eine Drahtzieherei, eine Stiftefabrik, die

   Stabeisenblankzieherei und eine Fabrik für blanke Wellen wurden gebaut.

   Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts änderte sich auch die Ofenfabrikation. Die Produktion von Öfen und

   Herden erlangte von Jahr zu Jahr eine größere Bedeutung. Das bereits im Jahre 1892 errichtete Emaillierwerk

   war der erste Schritt dazu.

   Bisher hatte man die Öfen am Verwendungsort zusammengesetzt. Jetzt baute man die emaillierten Platten

   direkt im Werk zusammen. Das war die Geburtsstunde der neuen Dauerbrandöfen.

   Aus der Fabrikation von gusseisernen Herden entwickelte sich um 1900 die Fertigung von einfachen

   Gusskesselöfen. 1908 folgten Kipp-Kesselöfen und Kippdämpfer und etwas später auch Stahlblechkesselöfen

   für Fleischereien und Krankenhäuser.

   1911 vergrößerten HAAS & SOHN ihren Grundbesitz. Sie kauften von den Söhnen Treupel die

   Wilhelmswalze.  Im Laufe des 20. Jahrhunderts hat sich das Werk ständig verändert. Neue Werkshallen

   wurden errichtet. Der Kernbetrieb, die Eisengießerei, fand bereits vor dem zweiten Weltkrieg in einem riesigen

   Zweckbau Platz. Die Fertigung von Herden aus emailliertem Stahlblech wurde erst im Jahre 1932 bei

   HAAS & SOHN aufgenommen, eine Herdart, die schon lange den Markt beherrschte und den bisher

   gefertigten Gussherd weitgehend verdrängt hatte.


  
Die gesamte Firmenchronik als PDF   

   

   Für mich ist die Feldküche der Firma Haas & Sohn ein absolutes Prachtstück und ich nehme auch an eine

   Rarität, den es ist mir nicht bekannt wie viel Feldküchen von dieser Firma produziert wurden.

   Ich weiß nur es giebt 4 Baureihen, die V 214/250, die V 314/350, die V304/350 und die V 404/400.

   Da wir eine Haas & Sohn Feldküche der Baureihe V 214/250 besitzen möchte ich euch auch noch ein paar

   Bilder zeigen.                             ( zum vergrößern der Bilder bitte auf das Bild klicken! )

 

  Zum Download kann ich euch anbieten:

Technische Beschreibung

Betriebsanleitung der Firma Thielmann   Ersatzteilkatalog für die Baureihen     V 214/250, V 314/350, V 304/350, V 404/400

 

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